Immer am 2. Dienstag im Monat treffen wir uns nicht nur zum Kaffeetrinken und Kuchenessen. Wir sind an verschiedenen Themen interessiert. So reden wir über Fragen, die uns beschäftigen. Gerne singen wir alte und neue Lieder.

Der Treff muss leider ausfallen.

Wir treffen uns wieder am 8. November 2022 um 15:00 Uhr.

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.        Bild1                                  
Galater 6,2 Lutherbibel 2017

Ihr lieben Seniorentreffler!

Wir konnten uns in zurückliegenden Monaten öfter treffen. Das ist schön. Wir haben uns von Treffedownload.gifn zu Treffen in der Vorbereitung durchgehangelt. Und es war immer ein gutes Miteinander, sind als Gruppe und Mitarbeiter zu einem Team zusammengewachsen. Wir haben uns Gedanken gemacht, welche Themen uns bis zum Jahresende begleiten könnten.

Ideen für die kommenden Treffen

14. Juni „Wir bringen uns selbst mit“
12. Juli „Was sagt die Bibel zum Thema Urlaub?“
9. August „Spiele, Quiz“
13. September „Endlich Grillen“ 
11. Oktober „750 Jahre Täuferbewegung“- Muss leider ausfallen!
8. November „Ewiges Leben“
13. Dezember „Adventfeier“

Beginn ist immer am zweiten Dienstag im Monat um 15:00 Uhr.
Änderungen sind durchaus möglich

 

Seniorentag

Am Samstag 22. Oktober findet ein ganztägiger überregionaler Seniorentag in Bochum statt. Referentin ist Christina Brudereck. Über Modalitäten und Mitfahrmöglichkeit sprechen wir im August und September.

 

Informationen zu einem angedachten Ausflug

Es hat sich herausgestellt, dass eine geplante Schiffsrundfahrt leider nicht stattfinden kann. Es gibt einige Kriterien, die für uns nicht infrage kommen.
Wir werden beim nächsten Treffen darüber berichten.

 

Stufen der Selbsteinschätzung im Alter

Von Andreas Nitsch

Das Alter umfasst einen Zeitraum von etwa plus/minus 30 Jahren. Und ist somit die längste Lebensphase. Sie beginnt mit dem Ausstieg aus der Erwerbszeit. Aber eigentlich schon dann, wenn alle Kinder ausBild2 dem Haus sind. Ja, bei Alleinstehenden und nicht Erwerbstätigen passt diese Einstufung nicht so richtig. Aber eigentlich ist das vergleichbare Alter gemeint. Diese Jahre sind von unterschiedlichen Bedingungen geprägt. Gesundheit, Mobilität, Interessen, Vorlieben, Ansichten, Prägung, usw. Schnell merkt jeder, mehr oder weniger, was noch geht und möglich ist. Manchmal ist da auch eine unkritische Selbsteinschätzung im Spiel. Diese Selbsteinschätzung kann aus meiner Sicht in sieben unterschiedlichen Stufen erfolgen. Diese möchte ich etwas näher betrachten.

Ich kann noch alles

Das kann stimmen, kann aber auch eine Überschätzung sein. Typisch ist, jemand möchte in den Mantel helfen. Das lehne ich ab mit den Worten: Danke, das schaffe ich noch selber.

Ich könnte noch alles

Das kling nach nicht genau wissen, ob es so ist. Vielleicht die Meinung, wenn ich will geht’s noch. Oder so tun, als ob.

Einiges kann ich noch

Da ist doch ein Stück Ehrlichkeit sich selbst, oder anderen gegenüber drin. Manchmal auch Freude über das, was noch geht.

Manches geht nicht mehr

Das kann bitter sein, festzustellen, dass etwas nicht mehr geht, was ich früher konnte. Aber auch eine Chance, sich umzuschauen, wie diese Lücke gefüllt werden kann. Oder vielleicht die Erkenntnis, dass es nicht unbedingt notwendig ist, es selbst zu können.

Mal gucken, was noch geht

Ausprobieren was noch geht. Oder sogar Neues entdecken. Vielleicht etwas, was ganz neu ist? Noch nicht so voll dem Ruhestand hingeben. Vielleicht z. B. ein Musikinstrument lernen. Ja, auch das ist möglich im Alter. Vielleicht ist da auch noch Hilfe für andere dabei.

Man  muss nicht alles können

Stimmt, sage ich. Diese Erkenntnis kann aber auch runterziehen und in Resignation münden. Hier ist Zeit zur Bilanz und Ehrlichkeit, und vielleicht auch Dankbarkeit. Wichtig wäre auch nach einer Lösung zu suchen und in die letzte Stufe zu gehen.

Wer kann mir helfen?

Mit Menschen in Kontakt sein, die mir gerne Helfen. Selber zum Telefon zu greifen und jemanden zu fragen. Erwarte nicht von anderen, dass sie es merken müssten, dass du Hilfe brauchst. Auch Hilfsmittel zu akzeptieren. Z. B. den Rollator.

 

Gibt es Urlaub in der Bibel?
Von Andreas NitschBild3

Nein, da habe ich nichts gefunden. Was ist denn ähnlich wie Urlaub, und könnte zutreffen? Reise! Mal schauen. Oh, ja da steht was in der Bibel drin. Viel, sehr viel. Aber auch das hat nicht so richtig was mit dem zu tun, was wir heute unter Urlaub verstehen. Natürlich, kein Urlaub ohne Reise, zumindest oft. Man kann ja auch zu Hause Urlaub machen. Reisen in der Bibel hat etwas mit Unterwegs sein, Umziehen, Auftrag, zu tun. Also wenig Faulenzen und genießen. Eine Dienstreise ist ja auch kein Urlaub. Im Urlaub wollen, und sollen, wir zur Ruhe kommen.
Da wäre Gott selbst doch ein großes Vorbild. Er ruhte am siebten Tag seiner Schöpfung.
1Mo 2,2  (Luther 2017) Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte.
Gott gab dem siebten Tage eine besondere Bedeutung und sagte seinen Menschen, sie sollen es genau so machen.
Nun ist das nicht schon Urlaub, sondern wöchentliche Gewohnheit. Aber, ich möchte so nicht gegen Urlaub plädieren. Wer es sich leisten und gönnen kann, soll ihn genießen. Und am besten auch zur Ruhe und Besinnung kommen.

Eine schöne und gesegnete Sommerzeit!

Liebe Grüße,

Monika, Johannes, Steffen, David und Andreas

(Bildnachweis: Alle Bilder von Andreas Nitsch)