Immer am 3. Dienstag im Monat treffen wir uns nicht nur zum Kaffeetrinken und Kuchenessen. Wir sind an verschiedenen Themen interessiert. So reden wir über Fragen, die uns beschäftigen. Gerne singen wir alte und neue Lieder.

Gestern soll u. a. der Tag des Knuddelns gewesen sein. Das ist das, was viele bedauern in diesen Tagen, dass wir Nähe und Berührung nicht erleben können. Gerade Gemeinde in der persönlichen Begegnung kann nicht stattfinden. Die Internetzugänger erleben Gemeinde wenigstens virtuell. Darum ist es wichtig auch mit denen die keinen Internetzugang haben in Verbindung zu bleiben.

Wenn wir ca. einmal im Monat mit den telefonisch erreichbaren telefonieren ist das eine gute Möglichkeit den Kontakt aufrecht zu halten. Die Gespräche bedeuten Zeit zu investieren und das Ohr offen zu halten. Die persönlichen Anliegen wahrzunehmen und angemessene Worte zu finden. Denn jeder hat seine eigenen Belastungen, aber auch Freuden und Dankbarkeit. Ein paar gehen in diesem Jahr auf die Feier des neunzigsten Geburtstag zu. Das ist verbunden mit der Befürchtung, nicht richtig feiern zu können. Das bedrückt die Lieben schon sehr. Einer der größten Wünsche ist, sich bald wieder im Kreis des Seniorentreff zu treffen.

Wenn wir in dieser Zeit an eventuelle Gefahren denken, ist es vielleicht der Glaube, der ins Wanken geraten könnte. Denn Glaube stärkt sich besonders in Gemeinschaft und im Austausch über das Wort Gottes. Wenn dieser Input fehlt, woher soll der Antrieb kommen? Nur aus sich heraus? Nur im stillen Kämmerlein? Mag sein, dass es hier und da funktioniert. Aber die Gefahr sehe ich schon.

Da ist das Gebet Jesu mit seinem Vater hilfreich und tröstend. Jesus bittet seinen Vater für seine Jünger. Es ist das "Hohepriesterliche Gebet". Ich möchte den Vers 11 aus Joh. 17 da besonders nennen:
11 Und ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir.
Wir brauchen dieses Eintreten Jesu für uns. Gott wird wirken und uns erhalten. Wir haben auch die Aufgabe uns gegenseitig diesen priesterlichen Dienst zu geben. Aber den Priestern selbst muss auch gedient werden. Sie müssen tanken können. Darum ist Gemeinschaft und Gespräch notwendig. Zurüstung für die, die selber zurüsten!

Wir gehen weiter ins Jahr 2021. Ein Jahr in dem es wie in diesem Liedausschnitt gilt: "Wir wissen nicht was kommt. Wir wissen nur, dass jeder Tag, mit allem was er bringen mag, aus Gottes Händen kommt."

In diesem Sinn hoffen wir auf baldige Möglichkeit von persönlicher Begegnung und bleiben dennoch vernünftig.

Demnächst bei uns

So 24. Jan. 10:00 - 11:30 Uhr
Gottesdienst nur online
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Mi 27. Jan. 20:00 - 21:00 Uhr
Gebetsabend
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So 31. Jan. 17:00 - 18:00 Uhr
Gemeindeversammlung ONLINE
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So 31. Jan. 18:00 - 19:00 Uhr
Abendgottesdienst nur online
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So 07. Feb. 10:00 - 11:30 Uhr
Gottesdienst nur online
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Mi 10. Feb. 20:00 - 21:00 Uhr
Gebetsabend
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So 14. Feb. 10:00 - 11:30 Uhr
Gottesdienst
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Ihr Weg zu uns...

Einen behüteten Weg!